Tagebuch Memoiren - Manni - Zu leben ist eine Schweinerei
Sunday, 31 January 2010 14:31
"Früher ging alles seinen sozialistischen Gang", sagt meine Klara ab und zu mal, ja und Paula erst... Die Gangart war fest vorgegeben, und nur minimale Abweicher vom Gleichschritt der Massen erlaubt. Trotzdem, diese immergleiche Art zu gehen vermittelte dem Menschen eine Art wenn auch trügerische Sicherheit. Solange man sich an die Regeln hielt...
Und heute, Du kannst Dich an die Regeln halten oder lieber nicht, die Wirtschaftskrise mit allen nicht auszudenkenden Folgen ist allgegenwärtiger und sicherer als das Amen in der Kirche, welches ja, zumindest in unseren Breiten, sicher genug ist. Vermutlich sind alle, die sich den gegenwärtigen überbürokratischen Normierungsbestrebungen der Gesellschaft nicht unterwerfen, besser beraten, denn bald werden hier neue Regeln gelten, sowas nennt man wohl Anarchie. Oder Anarschie, um auf meinen vor einiger Zeit abgegebenen Kommentar zurückzukommen.
Dann wird es- entschuldige mal, auch ziemlich egal sein, ob Du Dir eine 100-Watt-Birne reinschraubst oder die Löcher in Deinem "Allgäuer Emmentaler" 2mm zuviel Durchmesser haben. Dann biste froh wenn Du zum Tausch für fünf 100-Watt-Glühbirnen überhaupt noch ein Stückchen Käse bekommst... Wahrscheinlich wird gerade an einer neuen EU-Verordnung zur Regulierung der Populationsdichte gearbeitet, endend in einem Dekret zur Pflicht eines jeden Staatsbürgers, sich Schweinegrippe-zwangsimpfen zu lassen. Es heißt eben nicht umsonst: Schweine! - Grippe.
Fazit: Solange der Homo sapiens an der Macht sind, ist doch alles bloß Scheiße - wenn ich das mal so drastisch auf den Punkt bringen darf - egal ob Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus - jeglicher vom Menschen erschaffene Form von -ismus ist eine Unterkategorie von Ego - ismus.
Ich - der kleine Mann(i) - weiß nur eines, ich muß das, was man gemeinhin als Leben bezeichnet, genießen solange es noch dauert. Ich hoffe, ich verpasse den Zeitpunkt nicht, wenn es heißt, mir selbst aktive Sterbehilfe zu leisten. Ich bin schließlich die Ausgeburt eines Musterexemplars der Armen-Schweine-Grippe.
Da fällt mir ein: Wieso spricht man eigentlich von der "Großen Depression" - nun der Bedarf an Antidepressiva war wohl noch nie so groß wie in solchen Zeiten.... v.a. wenn der Alkohol knapp bzw. unbezahlbar wurde.... Jedenfalls: Man muß die Feste feste feiern, wie sie - und anschließend wir - fallen. Dann "genieße" ich jetzt mal meinen super Vodka Kalashnikov, Prost und Peng...



























Comments
Währungsreform, DM-2 in 2 Tagen - was sagt denn Deine Klara dazu?
Das wäre ja echt der Oberhammer!